Gestern Abend hatte ich eine interessante Unterhaltung.
Sie entstand, wie viele Unterhaltungen, rein intuitiv, und endete entschieden anders als man zunächst vermutet hätte.
Über Arbeitssituationen und die Rolle des Geldes in der heutigen Zeit kamen wir, d.h. ich und mein Gesprächspartner, schließlich zum Brettspielklassiker „Monopoly“, der, wie ich über Wikipedia herausgefunden habe, seinen Ursprung schon im frühen 20. Jahrhundert hat.
Fragen kamen uns in den Sinn.
Wie genau wird Monopoly gespielt?
Was ist das Ziel des Spiels?
Was, wenn die Regeln (und das machen alle Monopoly-Spielrunden irgendwann) abgeändert oder erweitert werden?
Wie verhalten sich die Spieler?
Was geht in den Köpfen der Spieler vor bzw. was sind deren Denkmuster?
Es ist kaum zu glauben, aber leicht vorzustellen. Der Spieler mutiert zu einem Tier des Kapitalismus, wenn er erfolgreich ist, oder er stürzt in nicht unerhebliche emotionale Tiefen, wenn eben jener Erfolg ausbleibt.
Hier nun ein paar Gedanken, die ich mir, zu dieser späten Stunde, will sagen, die Sonne wird gleich aufgehen, bei einer gemütlichen Zigarette zurechtspinne.
Monopoly ist eine wirklich besondere Sache, doch zuvor ein paar Worte zur Rolle des Geldes, eines, wie wir wissen, nicht unerheblichen Faktors in dieser unseren realen Welt.
Was ist Geld?
Geld ist ein Medium, ein ideelles Maß, mit dem wir den Wert von Produkten, Dienstleistungen, usw. bestimmen. Dank des Geldes brauchen wir uns keinen Kopf mehr darüber zu zerbrechen, wieviel Schwein wir für einen Laib Brot eintauschen müssen. Ist das Brot ein ganzes Schwein wert, ein halbes oder reicht für den Tausch doch nur eine Haxe?
Geld legt den Kurs des Tausches fest. So gesehen ist Geld eine sehr sinnvolle Sache. Wir tauschen Geld gegen das Gut ein, welches wir haben bzw. in Anspruch nehmen möchten.
Nun haben verschiedene Güter unterschiedliche Werte und manche übersteigen unser aktuelles Budget. Da wir das Gut jedoch besitzen bzw. in Anspruch nehmen möchten, legen wir nach und nach gewisse Mengen an Geld beiseite, bis wir genügend davon zur Verfügung haben, und tauschen anschließend.
Jetzt ist die Gesellschaft inzwischen derart komplex geworden, dass wir auch an sogenannte schwierige Zeiten denken müssen/sollten/wollen. Alter, Krankheiten, Arbeitslosigkeit und andere Probleme können uns vom dauerhaften Wirtschaften abhalten. Also sparen wir Geld, um im Notfall darauf zurückgreifen zu können.
Fassen wir den Kreis größer, so sehen wir, dass es ab einer gewissen Menge an Geld, die wir besitzen, Spaß macht, selbiges zu haben und zu vermehren. Dieses nutzen wir nun nicht mehr zum Tauschen. Es ist eigentlich unnötiger Weise in unserem Besitz.
Geld legt den Kurs des Tausches fest. So gesehen ist Geld eine sehr sinnvolle Sache. Wir tauschen Geld gegen das Gut ein, welches wir haben bzw. in Anspruch nehmen möchten.
Nun haben verschiedene Güter unterschiedliche Werte und manche übersteigen unser aktuelles Budget. Da wir das Gut jedoch besitzen bzw. in Anspruch nehmen möchten, legen wir nach und nach gewisse Mengen an Geld beiseite, bis wir genügend davon zur Verfügung haben, und tauschen anschließend.
Jetzt ist die Gesellschaft inzwischen derart komplex geworden, dass wir auch an sogenannte schwierige Zeiten denken müssen/sollten/wollen. Alter, Krankheiten, Arbeitslosigkeit und andere Probleme können uns vom dauerhaften Wirtschaften abhalten. Also sparen wir Geld, um im Notfall darauf zurückgreifen zu können.
Fassen wir den Kreis größer, so sehen wir, dass es ab einer gewissen Menge an Geld, die wir besitzen, Spaß macht, selbiges zu haben und zu vermehren. Dieses nutzen wir nun nicht mehr zum Tauschen. Es ist eigentlich unnötiger Weise in unserem Besitz.
Banken, wenn ich einmal so kühn sein darf, dies zu behaupten, unterstützen diese Lust. Banken bitten uns, ihnen unser Geld oder zumindest einen Teil davon, zur Verfügung zu stellen und bieten uns dafür sogar weiteres Geld, gemessen an der Menge, die wir bei der Bank deponieren (klingt wunderbar paradox... Banken brauchen unser Geld, um existieren und arbeiten zu können, nehmen es uns aber nicht weg. Im Gegenteil, sie geben uns sogar mehr zurück, als wir zur Verfügung gestellt haben^^).
Wir bekommen also mehr und mehr Geld, obwohl wir nicht das Geringste dafür tun. Unser Geld mehrt sich sozusagen von alleine, was unseren Spaß daran sogar noch vergrößert.
Kurz gefasst, wir haben schließlich Geld nicht mehr nur als Tauschmittel oder als Absicherung, sondern allein um des Geldes wegen. Wir haben Geld um Geld zu haben. Warum, wieso, weshalb weiß kann ich nicht beantworten, aber es ist so. Gerne sprechen wir, vor Neid und Jähzorn erblassend, von den Reichen, die Unmengen an Geld besitzen, aber zu geizig sind, es einzutauschen. Genau an dieser Stelle, d.h. bei eben jenen Reichen, ist der Besitz des Geldes allein um des Geldes Willen, in Reinkultur zu bestaunen.
Geld ist somit lebendig und damit zurück zum anfangs genannten Brettspiel.
Bei Monopoly, das wissen wir alle (und die, die es nicht wissen... Ihr tut mir ehrlich leid!), steht uns zu Beginn eine gewisse Menge an (Spiel-)Geld als Startkapital zur Verfügung, mit der wir Straßen erwerben und bebauen können. Kommt nun ein Mitspieler auf eine unserer Straßen, wird eine Beherbergungssituation simuliert, an deren Ende eine Mietzahlung fällig ist. So erwerben wir neues (Spiel-)Geld, welches wir zu gegebener Zeit in weitere Straßen, Häuser und Hotels investieren können (→ Geld als Tauschmittel).
Runde um Runde geht es genauso zu bis schließlich alle Straßen unbebaut oder bebaut unter den Spieler aufgeteilt sind. Und genau an dieser Stelle wird es spannend. Der Charakter des Spiels ändert sich. Theoretisch muss er das nicht. Das Spiel könnte an dieser Stelle abgebrochen werden. Die Werte der Straßen und Häuser/Hotels werden erhoben und dem Barvermögen hinzugefügt. Anschließend werden die Endbeträge verglichen und ein Sieger gekrönt. Je nach Harmoniegrad innerhalb der Gruppe dürfte es natürlich (so langweilig es auch wäre) auch zweit-, dritt- und viertplatzierte geben. Die haben dann zwar immer noch nicht gewonnen (LOSER), aber alle sind dennoch glücklich.
Nun sieht die Praxis allerdings anders aus. Entschieden anders. Das Spiel endet nicht. Im Gegenteil, es geht weiter und das richtig böse. Die Spieler fangen an, sich gegenseitig in Tauschhandel zu ziehen. Sie möchten gerne die Straßen, die ihnen noch fehlen, besitzen. Sie wollen diese Straßen. Sie wollen sie haben, sie bebauen und dann nochmal und nochmal und sie wollen, dass die übrigen Mitspieler, die mittlerweile zu Gegnern geworden sind, die richtigen Augen würfeln und auch auf diesen neuen bebauten Straßen landen. Sie sollen da übernachten und richtig dafür blechen. Die Berge an (Spiel-)Geld sollen sich bei einem selbst häufen und wehe, man selbst kommt auf ein Ereignisfeld und muss für diese scheiss -Verzeihung- dämlichen Renovierungsarbeiten zahlen.
Runde um Runde geht es genauso zu bis schließlich alle Straßen unbebaut oder bebaut unter den Spieler aufgeteilt sind. Und genau an dieser Stelle wird es spannend. Der Charakter des Spiels ändert sich. Theoretisch muss er das nicht. Das Spiel könnte an dieser Stelle abgebrochen werden. Die Werte der Straßen und Häuser/Hotels werden erhoben und dem Barvermögen hinzugefügt. Anschließend werden die Endbeträge verglichen und ein Sieger gekrönt. Je nach Harmoniegrad innerhalb der Gruppe dürfte es natürlich (so langweilig es auch wäre) auch zweit-, dritt- und viertplatzierte geben. Die haben dann zwar immer noch nicht gewonnen (LOSER), aber alle sind dennoch glücklich.
Nun sieht die Praxis allerdings anders aus. Entschieden anders. Das Spiel endet nicht. Im Gegenteil, es geht weiter und das richtig böse. Die Spieler fangen an, sich gegenseitig in Tauschhandel zu ziehen. Sie möchten gerne die Straßen, die ihnen noch fehlen, besitzen. Sie wollen diese Straßen. Sie wollen sie haben, sie bebauen und dann nochmal und nochmal und sie wollen, dass die übrigen Mitspieler, die mittlerweile zu Gegnern geworden sind, die richtigen Augen würfeln und auch auf diesen neuen bebauten Straßen landen. Sie sollen da übernachten und richtig dafür blechen. Die Berge an (Spiel-)Geld sollen sich bei einem selbst häufen und wehe, man selbst kommt auf ein Ereignisfeld und muss für diese scheiss -Verzeihung- dämlichen Renovierungsarbeiten zahlen.
Mal im Ernst, wofür gibt es diese Karte eigentlich? Altbauten sind doch toll! Sie haben ihren eigenen Charme und sollten eigentlich noch mehr Miete einbringen als normal. Darüber hinaus ziehen Burgruinen jährlich Millionen von Touristen an, die es einfach toll finden, kaputte Mauern anzuschauen. Wieso also RENOVIEREN?
Na? Hat sich der geneigte Leser etwa selber erkannt?
Man will diese Renovierungen nicht durchführen. Man verzichtet lieber auf das Los-Feld, verzichtet freiwillig auf das Leben als freier Mensch und geht für ein, zwei Runden ins Gefängnis, zahlt die dummen Steuern kurz vor der Schlossallee oder macht sinnlose Zugeständnisse, solange man nur nichts neu streichen oder doppelt verglasen muss!!!!! Wenn ein Auto alt ist, kriegt es auch ein H-Kennzeichen und keine Chromlackierung nebst KAT und Rußpartikelfilter. Wieso also dieses blöde rote Hotel?????
Man will diese Renovierungen nicht durchführen. Man verzichtet lieber auf das Los-Feld, verzichtet freiwillig auf das Leben als freier Mensch und geht für ein, zwei Runden ins Gefängnis, zahlt die dummen Steuern kurz vor der Schlossallee oder macht sinnlose Zugeständnisse, solange man nur nichts neu streichen oder doppelt verglasen muss!!!!! Wenn ein Auto alt ist, kriegt es auch ein H-Kennzeichen und keine Chromlackierung nebst KAT und Rußpartikelfilter. Wieso also dieses blöde rote Hotel?????
Aber manchmal geht es nicht anders. Man muss zahlen und es tut weh, immens weh.
Und das Spiel geht weiter.
Es kommen noch weitere Runden und das (Spiel-)Geld kommt wieder 'rein. Der persönliche schwarze Freitag wird überwunden sein und, wenn der kleine Ducksche Geldspeicher, welcher in ordentlichsten Stapeln vor einem aufgereiht daliegt und sich im Glanze seiner Existenz sonnt und wieder zu alter Pracht angewachsen ist, sind die anderen dran. Der Spieler nimmt sie aus und weidet sich an deren Verlusten und dem sich ankündigenden Untergang der einstigen Freunde. Die (Spiel-)Geldmengen der anderen schrumpfen, der Spieler kann dabei zusehen, wie die Stapel der anderen kleiner und kleiner werden und schließlich verschwinden.
Doch das Spiel muss nun auch hier noch immer nicht zu Ende sein.
Der Spieler zeigt sich großherzig. Er möchte den Gegner zucken sehen, wie ein Tier, dass von einem dummen Jungen gequält wird. Er bietet an, ihm Geld zu borgen, für eine gewisse Zeit, gegebenenfalls mit Zinsen oder er kauft dem Spieler Teile seiner verbliebenen Lebensgrundlage ab. Nicht unbedingt zum Marktpreis, aber er kauft und während der Gegner weiterhin schrumpft, wächst der Spieler zu einem Ungetüm, einem alles verschlingenden (spiel-)wirtschaftlichen Giganten heran, stets sein Ziel vor Augen haltend, dem Namen des Spiels gerecht zu werden und eine Monopolstellung einzunehmen.
Erneut vergeht Runde um Runde und dann, endlich kommt es zur Stunde Null!
Einzig ein Spieler hat noch seine Figur auf dem Brett und der Krieg ist vorbei. Er ist glücklich. Er schaut noch einmal über das Brett, sieht die Gesichter seiner besiegten, langsam wieder als Freunde erkennbaren Mitspieler und erstarrt und zuckt zugleich in diesem letzten Moment.
Während die Spielfigur des Spielers weggelegt wird, die Ereignisfeld-, Gruppenfeld- und Straßenkarten säuberlich gestapelt im Spielkarton verstaut und die Häuser und Hotels in ihr Nachtlager verfrachtet werden, blickt der Spieler auf seinen Reichtum und zögert diesen einen kleinen Augenblick.
Der Tauschgedanke bricht aus den Tiefen des Verstandes wieder hervor.
Wären diese Papierscheine echt, was könnte er sich nun davon kaufen? Wie hätte er doch ausgesorgt für den Rest seines Lebens und das der Kinder und Kindeskinder und...? Er stellt sich diese Frage und überlegt zudem, ob es nicht irgendwo auf der Welt eine Wechselstube gäbe, die genau diese Scheine, dieses hart erworbene (Spiel-)Geld in eine echte Währung umtauschen könnte. Zugegeben, das vorliegende Monopolyspiel wäre dann nutzlos, aber er, der Sieger, der Herrscher, hätte ja die Möglichkeit, ein neues Spiel zu kaufen.
Während die Spielfigur des Spielers weggelegt wird, die Ereignisfeld-, Gruppenfeld- und Straßenkarten säuberlich gestapelt im Spielkarton verstaut und die Häuser und Hotels in ihr Nachtlager verfrachtet werden, blickt der Spieler auf seinen Reichtum und zögert diesen einen kleinen Augenblick.
Der Tauschgedanke bricht aus den Tiefen des Verstandes wieder hervor.
Wären diese Papierscheine echt, was könnte er sich nun davon kaufen? Wie hätte er doch ausgesorgt für den Rest seines Lebens und das der Kinder und Kindeskinder und...? Er stellt sich diese Frage und überlegt zudem, ob es nicht irgendwo auf der Welt eine Wechselstube gäbe, die genau diese Scheine, dieses hart erworbene (Spiel-)Geld in eine echte Währung umtauschen könnte. Zugegeben, das vorliegende Monopolyspiel wäre dann nutzlos, aber er, der Sieger, der Herrscher, hätte ja die Möglichkeit, ein neues Spiel zu kaufen.
Doch die Realität kehrt langsam wenngleich schmerzhaft zurück und er sammelt die Noten zusammen und gibt sie ab.
Das ist Monopoly...
Hier nun die Frage:
Was bringt den ansonsten sehr umgänglichen, vielleicht gar sozial engagierten Menschen dazu, sich so zu verändern?
Ich denke, dass es dem Wesen des Menschen entspricht, so zu handeln.
Im Anfang war der Mensch in seiner primitivsten Form ein Jäger und ein Sammler. Zwar gab es schon damals Rivalitäten zwischen einzelnen Gruppierungen, doch wurde niemand ernstlich in Mitleidenschaft gezogen. Sicher rollten Köpfe, wenn es darum ging, zu klären, wer das Mammut nun essen durfte, aber die Verluste waren klein. Die Menschheit im Ganzen war nie in Gefahr.
Jetzt sind einige Jahrtausende ins Land gegangen und Mammuts sind nicht länger Streitgegenstand, aber die Sache mit dem Jäger und Sammler ist nach wie vor existent. Und, da ich den Menschen als Raubtier sehe, und das ist er, ohne Zweifel, ist auch der Hang zur Macht, die ihn davor bewahrt selber erlegt zu werden, noch immer vorhanden. Hierzulande ist es nicht an der Tagesordnung, sich gegenseitig zu enthaupten, auch wenn Morde fester Bestandteil der Tagesschau sind und wohl auch immer bleiben werden.
Macht und Sieg über andere ist unblutig zu erreichen.
Im Anfang war der Mensch in seiner primitivsten Form ein Jäger und ein Sammler. Zwar gab es schon damals Rivalitäten zwischen einzelnen Gruppierungen, doch wurde niemand ernstlich in Mitleidenschaft gezogen. Sicher rollten Köpfe, wenn es darum ging, zu klären, wer das Mammut nun essen durfte, aber die Verluste waren klein. Die Menschheit im Ganzen war nie in Gefahr.
Jetzt sind einige Jahrtausende ins Land gegangen und Mammuts sind nicht länger Streitgegenstand, aber die Sache mit dem Jäger und Sammler ist nach wie vor existent. Und, da ich den Menschen als Raubtier sehe, und das ist er, ohne Zweifel, ist auch der Hang zur Macht, die ihn davor bewahrt selber erlegt zu werden, noch immer vorhanden. Hierzulande ist es nicht an der Tagesordnung, sich gegenseitig zu enthaupten, auch wenn Morde fester Bestandteil der Tagesschau sind und wohl auch immer bleiben werden.
Macht und Sieg über andere ist unblutig zu erreichen.
Der Mensch muss nur einen Hebelpunkt finden, der sein Gegenüber zu Fall bringt. Dieser He belpunkt ist klein, rund und metallisch oder rechteckig und mit Baumwollfasern versehen und passt in jedes Portemonnaie. Ohne Geld ist der Mensch kaum des Überlebens fähig. Hat der Mensch also das Geld seinen Gegenüber, hat er effektiv SEIN Gegenüber.
Zudem ist Macht eine wachsende Angelegenheit. Und da der Mensch nach einem oder nach ein paar Erfolgen schon ein gewisses Maß an Macht hat, ist es für ihn um so einfacher, mehr Macht zu kriegen. D.h. er muss sich gegebenenfalls bei weiterer Machtexpansion nicht ganz so viel anstrengen, wie beim ersten Mal.
Zudem ist Macht eine wachsende Angelegenheit. Und da der Mensch nach einem oder nach ein paar Erfolgen schon ein gewisses Maß an Macht hat, ist es für ihn um so einfacher, mehr Macht zu kriegen. D.h. er muss sich gegebenenfalls bei weiterer Machtexpansion nicht ganz so viel anstrengen, wie beim ersten Mal.
Was ich damit meine ist, dass spätere Machtkämpfe, die durch die Präferenzen leichter sind, mehr wie ein Spiel wirken, was zu spielen Spaß macht, nur dass der Mensch es nicht mehr ganz sieht bzw. den Unterschied zwischen dem eigentlichen Handeln und einem Spiel sieht.
Umgekehrt geht das auch. Wer innerhalb eines Spiels zu Macht kommt, geht in einen Zustand über, der halb Kampf halb Spiel ist und auch hier sind die Übergänge fließend und für den Spieler nicht immer klar zu erkennen.
Umgekehrt geht das auch. Wer innerhalb eines Spiels zu Macht kommt, geht in einen Zustand über, der halb Kampf halb Spiel ist und auch hier sind die Übergänge fließend und für den Spieler nicht immer klar zu erkennen.
Ein gutes Beispiel dafür ist Schach. Hier sind nicht nur die Grenzen fließend, das ganz Spiel ist derart. Der Spieler spielt Krieg. Und wen wundert es da, dass der Spieler bei Monopoly das eigentliche Ziel, spielerisch und unterhaltsam zu Spielgeld zu kommen, aus den Augen verliert und am Ende nicht länger Spielgeld sondern vielmehr (Spiel-)Geld vor sich liegen hat?!
An dieser Stelle endet mein kleiner Aufsatz. Dass ich nicht alle Faktoren erfasst habe, ist mir klar. Dass ich dadurch dem Sachverhalt eventuell eine etwas andere Bedeutung gegeben habe, ist ebenfalls etwas, dass mir durchaus bewusst ist, und sollte ich für den einen oder anderen etwas zu sprunghaft gewesen sein, so bitte ich um Entschuldigung, doch bedenkt, ich wollte keine Diplomarbeit abliefern. Wer allerdings ein Körnchen Wahrheit in diesem Text gesehen hat, dem sei gesagt, dass es noch schlimmer geht, was die Rolle des Geldes anbelangt. Doch, welche Ideen ich zu dem eher weniger bekannten Spiel „Geld und Börse“ habe, dessen Spielprinzip dem von Monopoly nicht unähnlich ist, den muss ich bis auf weiteres vertrösten. Doch, solltet Ihr es irgendwo sehen, kauft es ruhig.
Es zu spielen ist sehr unterhaltsam^^.


