Landesrecht!
Bundesrecht bricht Landesrecht!
EU-Recht bricht Bundesrecht!
Eine wichtige Vorraussetzung für die eventuelle Aufnahme der Türkei in die Europäische Union ist die Abschaffung der Todesstrafe in der Türkei.
Wieso??? Wiese müssen de Türken grundsätzlich auf ihre Todesstrafe verzichten? Muss es nicht reichen, dass in der Türkei niemand mehr umgebracht werden darf, weil die EU es verbietet?
Das große Europa, welches sich so wunderbar durchzusetzen vermag... und uns so reichhaltig unterstützt...
Im Ernst, wieso hängt sich die EU an solchen Kleinigkeiten auf? Todesstrafe, dass ich nicht lache.
Im deutschen Bundesland Hessen ist die Todesstrafe nach wie vor Teil der Landesverfassung, doch da das Bundesrecht über dem Landesrecht steht, ist dieser Artikel 21 unwirksam. Niemand kommt auf die Idee, Hessen oder gar die gesamte Bundesrepublik aus der EU auszuschließen.
Viel interessanter wäre doch die Frage, wo Europa eigentlich aufhört? Welcher Staat besitzt die Legitimation zu Europa gehören zu können?
Lage, Geschichte, Kultur, Sport.....
Mittwoch, 27. Mai 2009
Montag, 4. Mai 2009
'Was tun', sprach Zeus. 'Die Welt hat mich weggegeben.'
"Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, was Du mit Deinem Leben anfangen willst?"
Diese Frage wird jedem Menschen (in den Industrieländern) eines Tages gestellt und je nach Alter antwortet der Mensch mit "Ja" oder "nein" oder "noch nicht". Gehen wir davon aus, dass der Mensch mit "Ja" anwortet. Er wird nun, fragt man ihn weiter, von einem Traumberuf erzählen, den er verwirklichen möchte und alles daran setzen wird, damit dies geschieht. Vielleicht erwähnt er aber auch seinen Traumberuf, fügt aber hinzu, dass er etwas ganz anderes verwirklichen werde. Vielleicht hat er aber auch gar keinen Traumberuf und strebt von vornherein etwas solides an.
Doch, egal, wie er antwortet, er wird auf jeden Fall im Sinne des Systems antworten, was problematisch ist, da das System krankt.
Das Gefüge, welches sich über Jahrtausende aufgebaut hat, hat einiges an seiner Funktionalität eingebüßt. Schlimmer noch, es hat sich schlechten entwickelt und arbeitet nun gegen den Menschen. Dieser versucht sich mit dem System zu arrangieren, um überleben und ggf. auch gut leben zu können. In seinem Wahn im System nicht zu scheitern, fodert er von sich und seinen Mitmenschen (von der nachfolgenden Generation im speziellen) sich noch tiefer in das System zu integrieren, um noch besser überleben und ggf. noch besser leben zu können. Das, was den Menschen ausmacht und was ihn interessiert und was die Welt ihm bereitstellt, wird zurückgestellt und auf Abende, Nächte und auf freie Tage verschoben. Einen Großteil der Zeit verbringt der Mensch allerdings mit dem System. Er wirkt darin oder bereitet sich darauf vor und das bis ins hohe Alter, sofern er dieses erreicht. Dann nimmt er Abstand vom Arbeiten im System und wünscht, von nun an nur noch vom System zu profitieren (am Rande sei hier erwähnt, dass es sich bei diesem Wunsch um einen Sachverhalt handelt, dessen Erfüllung immer unwahrscheinlicher wird).
Der Mensch weiß nicht, wie lange er leben wird und dennoch engagiert er sich von klein auf für das System. Er baut Kontakt zu seinen Mitmenschen auf, er geht in die Schule, er geht in einer weitere Schule, er absolviert eine Ausbildung, er studiert an der Universität/Fachhochschule, er schließt Versicherungen ab, er plant für das sogenannte Alter.
Was aber ist, wenn der Mensch früh stirbt???
Diese Frage wird jedem Menschen (in den Industrieländern) eines Tages gestellt und je nach Alter antwortet der Mensch mit "Ja" oder "nein" oder "noch nicht". Gehen wir davon aus, dass der Mensch mit "Ja" anwortet. Er wird nun, fragt man ihn weiter, von einem Traumberuf erzählen, den er verwirklichen möchte und alles daran setzen wird, damit dies geschieht. Vielleicht erwähnt er aber auch seinen Traumberuf, fügt aber hinzu, dass er etwas ganz anderes verwirklichen werde. Vielleicht hat er aber auch gar keinen Traumberuf und strebt von vornherein etwas solides an.
Doch, egal, wie er antwortet, er wird auf jeden Fall im Sinne des Systems antworten, was problematisch ist, da das System krankt.
Das Gefüge, welches sich über Jahrtausende aufgebaut hat, hat einiges an seiner Funktionalität eingebüßt. Schlimmer noch, es hat sich schlechten entwickelt und arbeitet nun gegen den Menschen. Dieser versucht sich mit dem System zu arrangieren, um überleben und ggf. auch gut leben zu können. In seinem Wahn im System nicht zu scheitern, fodert er von sich und seinen Mitmenschen (von der nachfolgenden Generation im speziellen) sich noch tiefer in das System zu integrieren, um noch besser überleben und ggf. noch besser leben zu können. Das, was den Menschen ausmacht und was ihn interessiert und was die Welt ihm bereitstellt, wird zurückgestellt und auf Abende, Nächte und auf freie Tage verschoben. Einen Großteil der Zeit verbringt der Mensch allerdings mit dem System. Er wirkt darin oder bereitet sich darauf vor und das bis ins hohe Alter, sofern er dieses erreicht. Dann nimmt er Abstand vom Arbeiten im System und wünscht, von nun an nur noch vom System zu profitieren (am Rande sei hier erwähnt, dass es sich bei diesem Wunsch um einen Sachverhalt handelt, dessen Erfüllung immer unwahrscheinlicher wird).
Der Mensch weiß nicht, wie lange er leben wird und dennoch engagiert er sich von klein auf für das System. Er baut Kontakt zu seinen Mitmenschen auf, er geht in die Schule, er geht in einer weitere Schule, er absolviert eine Ausbildung, er studiert an der Universität/Fachhochschule, er schließt Versicherungen ab, er plant für das sogenannte Alter.
Was aber ist, wenn der Mensch früh stirbt???
Montag, 27. April 2009
Race Wars
Sie haben ihren Ursprung in Großbritannien, wiegen im ausgewachsenen Zustand zwischen dreißig und vierzig Kilogramm und erreichen eine Größe von 51cm bis 56cm, wenn es sich um ein Weibchen handelt, bzw. 56cm bis 61cm, wenn es ein Männchen ist. Sie haaren sehr stark und sind hoffnungslos überzüchtet. Die Rede ist von der Hunderasse namens Golden Retriever und sie sieht ganz anders aus als die Hunderasse, die Deutscher Schäferhund genannt wird, welche über ein gänzlich verschiedenes Fell verfügt. Dieses Fell besteht aus wesentlich kürzeren Haaren und ist nicht von blonder, sondern von brauner und schwarzer Farbe. Auch ist die Größe eines deutschen Schäferhundes nicht die eines Golden Retrievers. Bei den Schäferhunden werden die Rüden 60cm bis 65cm groß und wiegen zwischen 30kg und 40kg, während sich die Hündinnen mit maximal 60cm Höhe und höchstens 32kg Gewicht zufrieden geben müssen. Auch die Ausprägung des Kopfes ist nicht bei beiden Rassen identisch. Zwar unterscheidet sie nicht viel, doch gleich ist sie nicht.(Alle Zahlen sind dem Artikel über den Golden Retriewer und den Deutschen Schäferhund auf www.wikipedia.de entnommen.)
Artikel 3 Abs.3 des deutschen Grundgesetzes (es geht um Gleichberechtigung):
"Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."
Da sag noch einer, der Mensch ließe sich nicht unterteilen...
Es ist faszinierend, wie die Menschen reagieren. Da kommt irgendwann ein nicht sonderlich modisch gekleideter Vollidiot daher und gebraucht ein Wort (das der Rasse) inflationär. Schon kann es die Welt nicht mehr verwenden und jeder, der es dennoch macht, wird beschuldigt, nicht klar denken zu können.
Es ist schon ein Pack, mit dem ich mich herumschlagen muss und ich möchte dem geneigten Leser ans Herz legen, den oberen Text, so wie er ist, einem Gutmenschen, der im Idealfall einer Organisation angehört, die zum Bersten mit seinesgleichen gefüllt ist, vorzulegen. Die Reaktionen einer solchen Person sind grundsätzlich höchst amüsant.
Artikel 3 Abs.3 des deutschen Grundgesetzes (es geht um Gleichberechtigung):
"Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."
Da sag noch einer, der Mensch ließe sich nicht unterteilen...
Es ist faszinierend, wie die Menschen reagieren. Da kommt irgendwann ein nicht sonderlich modisch gekleideter Vollidiot daher und gebraucht ein Wort (das der Rasse) inflationär. Schon kann es die Welt nicht mehr verwenden und jeder, der es dennoch macht, wird beschuldigt, nicht klar denken zu können.
Es ist schon ein Pack, mit dem ich mich herumschlagen muss und ich möchte dem geneigten Leser ans Herz legen, den oberen Text, so wie er ist, einem Gutmenschen, der im Idealfall einer Organisation angehört, die zum Bersten mit seinesgleichen gefüllt ist, vorzulegen. Die Reaktionen einer solchen Person sind grundsätzlich höchst amüsant.
Mittwoch, 15. April 2009
Einmal mit Google essen gehen
"Denk' ich an Google in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht!"
So abgewandelt könnte dieses Zitat Heinrich Heines lauten, wenn ich mir einmal mehr bewusst werde, welchen Umfang eine einfache Online-Suchmaschine haben kann, oder, um es mit den Worten Joe Pescis als Nicky in "Casino" zu sagen: "Die Bosse!"
Google, ein erstaunliches Stückchen EDV hat die Kunst der stillen Unterwanderung auf eine neue Ebene gehoben. Google, das bedeutet Weltherrschaft!
Vorbei sind die Tage des schnöden Krieges im klassischen Sinne, vorbei der Kampf ums Öl. Der wahre Streitgegenstand wird in Währungen gemessen und wechselt den Besitzer online. Banken dienen nur als Mittel zum Zweck, denn wer braucht den Vorsitz über eine Geldinstitut, wenn er Google Chrome haben kann...
Lafayette Ronald Hubbard, der Autor zahlreicher Science-fiction-Romane, soll sich eines Tages gefragt haben, weshalb er einen Roman nach dem anderen schreiben sollte, wenn er stattdessen eine Religion gründen und Millionär werden könnte. Kurz darauf begann im Übrigen die umstrittene aber äußerst erfolgreiche Geschichte einer Organisation namens Scientology. Google ist wie Scientology, einzig mit dem Unterschied, dass es die Gehirne nicht wäscht sondern speichert. Google ist omnipräsent. Im OpenSource-Programm Firefox von Mozilla ist es als Suchmaschine für ganz Eilige voreingestellt. Das werbungsüberladene Chatprogramm ICQ bietet schon bei der Installation an, eine Google-Toolbar mit zu installieren. Der unwissende Leser mag jetzt vielleicht ein naives "Das ist ja toll" denken, was auch nicht weiter schlimm wäre, handelte es sich bei diesem (tollen) Handwerkszeugsbalken um eine Optoin, die ich ergänzen könnte. Tatsächlich aber muss ich die Installatoin des Add-Ons deaktivieren, sollte ich sie nicht nutzen wollen. Zugegeben, das klingt paradox, aber das ist es leider auch. Die Vorgehensweise steht im höchsten Maße im Gegensatz zum gesunden Menschenverstand. Stellt Euch nur einmal vor, Ihr säßet in einem Restaurant und hättet Euch ein Schweineschnitzel mit Rahmsoße und einer Portion Pommes Frites bestellt.
- Um der Randgruppe der Vegetarier nicht auf die feingegliederten Wurzeln zu treten, kann
das georderte Schnitzel auch durch zwei schmackhafte Bratlinge ersetzt werden.
- Liebe außerhalb des Randes stehende Veganer, die Ihr noch Probleme mit der Rahmsoße
habt..... Ihr könnt mich mal!
Nun wartet Ihr beharrlich auf Eure Kost und bekommt schließlich einen großen Teller, der ziemlich unübersichtlich bis zum Rand mit allem gefüllt ist, was der gastronomische Betrieb Eures Vertrauens zu bieten hat. Irgendwo in Mitten dieses Berges fürchten sich ein Schnitzel (oder zwei Bratlinge) mit Rahmsoße und eine Portion Pommes Frites vor Eurem Hunger und sind umgeben von Rindsrouladen, Hammelkeulen, Lammfilets und Unmengen an Gemüse, auch solchem, welches Ihr nicht nur nicht bestellt hattet, welches Ihr vor allem aber gar nicht mögt. Zu diesem Berg Happa Happa bekommt Ihr zudem einen weiteren leeren Teller gereicht. Auf diesem könnt Ihr nun all die Nahrung abladen, welche nicht Euren Wünschen, geschweige denn Eurer Rechnung entspricht.
Das ist Google und wer der Meinung ist, der Vergleich zwischen einem Berg der Dekadenz und einem kleinen Chatprogramm sei viel zu übertrieben, der kann ICQ einfach durch Windows Vista Home Premium (oder wie das auch immer heißen mag) ersetzen. Bei der Installation des Betriebssystems konnt ich tatsächlich irgendeinen Google Chrome Zusatz (vielleicht sogar Chrome selbst; da bin ich mir nicht sicher) mit installieren. Ich wiederhole: Ein Betriebssystem der Firma, die auch den Internet Explorer vertreibt, bietet mir an, ein Konkurrenzprodukt zu nutzen.
Um unseren Restaurantvergleich noch einmal zu Rate zu ziehen, so stellt Euch vor, der Kellner würde Euch den Fressalienteller auf den Tisch stellen und daneben einen bezahlten Gutschein für ein MacMenü legen, für den Fall, dass Ihr Eure Meinung über den Verzehr Eures Schnitzels geändert hättet. Natürlich müsstet Ihr nicht wählen. Ihr könntet selbstverständlich den Gutschein nutzen und das Schnitzel einpacken lassen und mitnehmen.
Ehrlich, wenn der Microsoftkonzern zur Sprache kommt, muss ich unweigerlich an meinen Bruder denken, der in solchen Fällen stets "Ich mag Windows. Damit kann man Linux downloaden" zum Besten gibt.
Doch kommen wir zurück zu Google. Google ist stolzer Besitzer des Gemaerzfeindes Youtube und das auch nur, damit es kein anderer hat, und Google wird an der Börse gehandelt.
Es gibt eine Folge der Serie "Pinky und Brain", in der die beiden Mäuse den Microsoftkonzern (Ich mag Windows...) übernehmen. Sie bauen dafür einen Roboter, der genauso aussieht wie Bill Gates, entführen das Original, um an dessen Stelle zu treten und kaufen mit dem Vermögen des Konzerns Aktien, woraufhin ihnen 51 Prozent der Welt gehören. Mich beschleicht die Vermutung, dass die Vorstandsetage von Google zu oft "Pinky und Brain" geschaut hat.
So abgewandelt könnte dieses Zitat Heinrich Heines lauten, wenn ich mir einmal mehr bewusst werde, welchen Umfang eine einfache Online-Suchmaschine haben kann, oder, um es mit den Worten Joe Pescis als Nicky in "Casino" zu sagen: "Die Bosse!"
Google, ein erstaunliches Stückchen EDV hat die Kunst der stillen Unterwanderung auf eine neue Ebene gehoben. Google, das bedeutet Weltherrschaft!
Vorbei sind die Tage des schnöden Krieges im klassischen Sinne, vorbei der Kampf ums Öl. Der wahre Streitgegenstand wird in Währungen gemessen und wechselt den Besitzer online. Banken dienen nur als Mittel zum Zweck, denn wer braucht den Vorsitz über eine Geldinstitut, wenn er Google Chrome haben kann...
Lafayette Ronald Hubbard, der Autor zahlreicher Science-fiction-Romane, soll sich eines Tages gefragt haben, weshalb er einen Roman nach dem anderen schreiben sollte, wenn er stattdessen eine Religion gründen und Millionär werden könnte. Kurz darauf begann im Übrigen die umstrittene aber äußerst erfolgreiche Geschichte einer Organisation namens Scientology. Google ist wie Scientology, einzig mit dem Unterschied, dass es die Gehirne nicht wäscht sondern speichert. Google ist omnipräsent. Im OpenSource-Programm Firefox von Mozilla ist es als Suchmaschine für ganz Eilige voreingestellt. Das werbungsüberladene Chatprogramm ICQ bietet schon bei der Installation an, eine Google-Toolbar mit zu installieren. Der unwissende Leser mag jetzt vielleicht ein naives "Das ist ja toll" denken, was auch nicht weiter schlimm wäre, handelte es sich bei diesem (tollen) Handwerkszeugsbalken um eine Optoin, die ich ergänzen könnte. Tatsächlich aber muss ich die Installatoin des Add-Ons deaktivieren, sollte ich sie nicht nutzen wollen. Zugegeben, das klingt paradox, aber das ist es leider auch. Die Vorgehensweise steht im höchsten Maße im Gegensatz zum gesunden Menschenverstand. Stellt Euch nur einmal vor, Ihr säßet in einem Restaurant und hättet Euch ein Schweineschnitzel mit Rahmsoße und einer Portion Pommes Frites bestellt.
- Um der Randgruppe der Vegetarier nicht auf die feingegliederten Wurzeln zu treten, kann
das georderte Schnitzel auch durch zwei schmackhafte Bratlinge ersetzt werden.
- Liebe außerhalb des Randes stehende Veganer, die Ihr noch Probleme mit der Rahmsoße
habt..... Ihr könnt mich mal!
Nun wartet Ihr beharrlich auf Eure Kost und bekommt schließlich einen großen Teller, der ziemlich unübersichtlich bis zum Rand mit allem gefüllt ist, was der gastronomische Betrieb Eures Vertrauens zu bieten hat. Irgendwo in Mitten dieses Berges fürchten sich ein Schnitzel (oder zwei Bratlinge) mit Rahmsoße und eine Portion Pommes Frites vor Eurem Hunger und sind umgeben von Rindsrouladen, Hammelkeulen, Lammfilets und Unmengen an Gemüse, auch solchem, welches Ihr nicht nur nicht bestellt hattet, welches Ihr vor allem aber gar nicht mögt. Zu diesem Berg Happa Happa bekommt Ihr zudem einen weiteren leeren Teller gereicht. Auf diesem könnt Ihr nun all die Nahrung abladen, welche nicht Euren Wünschen, geschweige denn Eurer Rechnung entspricht.
Das ist Google und wer der Meinung ist, der Vergleich zwischen einem Berg der Dekadenz und einem kleinen Chatprogramm sei viel zu übertrieben, der kann ICQ einfach durch Windows Vista Home Premium (oder wie das auch immer heißen mag) ersetzen. Bei der Installation des Betriebssystems konnt ich tatsächlich irgendeinen Google Chrome Zusatz (vielleicht sogar Chrome selbst; da bin ich mir nicht sicher) mit installieren. Ich wiederhole: Ein Betriebssystem der Firma, die auch den Internet Explorer vertreibt, bietet mir an, ein Konkurrenzprodukt zu nutzen.
Um unseren Restaurantvergleich noch einmal zu Rate zu ziehen, so stellt Euch vor, der Kellner würde Euch den Fressalienteller auf den Tisch stellen und daneben einen bezahlten Gutschein für ein MacMenü legen, für den Fall, dass Ihr Eure Meinung über den Verzehr Eures Schnitzels geändert hättet. Natürlich müsstet Ihr nicht wählen. Ihr könntet selbstverständlich den Gutschein nutzen und das Schnitzel einpacken lassen und mitnehmen.
Ehrlich, wenn der Microsoftkonzern zur Sprache kommt, muss ich unweigerlich an meinen Bruder denken, der in solchen Fällen stets "Ich mag Windows. Damit kann man Linux downloaden" zum Besten gibt.
Doch kommen wir zurück zu Google. Google ist stolzer Besitzer des Gemaerzfeindes Youtube und das auch nur, damit es kein anderer hat, und Google wird an der Börse gehandelt.
Es gibt eine Folge der Serie "Pinky und Brain", in der die beiden Mäuse den Microsoftkonzern (Ich mag Windows...) übernehmen. Sie bauen dafür einen Roboter, der genauso aussieht wie Bill Gates, entführen das Original, um an dessen Stelle zu treten und kaufen mit dem Vermögen des Konzerns Aktien, woraufhin ihnen 51 Prozent der Welt gehören. Mich beschleicht die Vermutung, dass die Vorstandsetage von Google zu oft "Pinky und Brain" geschaut hat.
Sonntag, 12. April 2009
Facebook und der Führer
Das Internet treibt es echt bunt wie kaum ein zweites Ding mit Namen auf der Welt. Da bin ich harmlos und guter Dinger auf meinem Facebookaccount zu Gange und vergehe mich an den unzähligen Spielchen und applications (wie es es ja modisch heißt) und gebe meinem Dasein die spezielle Würze, als ich einmal mehr von der Überraschung heimgesucht und überrannt werde. Denkt Euch, es gibt eine Anwendung, die den schönen Namen "Word Challenge" trägt. Sinn, Zweck und Ziel dieser Herausforderung ist es, aus einer sechsteiligen Buchstabenkombination unter Zeitdruck so viele Begriffe wie möglich zu bilden, wobei jeder Begriff mindestens drei Buchstaben umfassen muss. Für die langsamen Osterfanatiker unter Euch bedeutet dies, dass das Wort Ei in seiner Singularform zwar schön auszusprechen aber nicht erfolgsversprechend ist. Eis hingegen bringt sehrwohl Punkte auf das heimische Konto und bietet sogleich noch die Möglichkeit die Begriffe Sie und Sei zu bilden, was noch mehr Punkte bringt -es ist einfach wundervoll. Nun sitze ich also vor meinem Lieblingsbildschirm in freudiger Erwartung auf das Kommende, als mich plötzlich die folgende Buchstabenkombination angrinst und das eine kann ich Euch sagen!!!
Der Krieg ist noch lange nicht verloren....
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